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Marco Warmuth/Tina Pruschmann
gottgewollt
Das Leben der Ordensschwestern von der heiligen Elisabeth
Bild-Text-Band

Gottgeweihtes Leben – dokumentarische Fotos und biografische Interviews

Der Band »Gottgewollt« porträtiert Leben und Alltag der Ordensfrauen. Die Autoren spüren einer Lebensweise nach, die aus der Zeit gefallen scheint angesichts einer Gesellschaft, in der individuelle Freiheit und Wohlstand zur zentralen Lebensorientierung geworden sind.

Bamberger Süßholz

Bamberger Süßholz

Werner Schwanfelder

Süßholzgeraspel

Sind die Bamberger besonders anfällig fürs Süßholzraspeln? Anscheinend. Seit dem Mittelalter hegen die Bamberger das Süßholz, eine Gewürz-, Genuss- und Heilpflanze. Noch im 20. Jahrhundert war es üblich, dass die Kinder Süßholzstückchen bekamen – zum Auslutschen. Die Süßholzwurzel enthält das entzündungshemmende Glycyrrhizin, das 50-mal süßer schmeckt als Rohrzucker: Die Süße stammt aus den Wurzeln des Süßholzes. Sie werden im Herbst geerntet, dann zu Brei gekocht und filtriert und 80 Prozent des Wassers entzogen. Daraus entsteht Lakritze, ein schwarzbrauner Kuchen, der als „Bärendreck“ allgemein bekannt wurde.

Weitere Informationen:

Bamberger Süßholz

heute noch angebaut im Gärtner- und Häckermuseum

Mittelstraße 34

96052 Bamberg


*****

Textquelle:

Schwanfelder, Werner: Bamberg: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Ebd.

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Bamberger Süßholz

Mittelstraße 34
96052 Bamberg

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