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Eberhard Brecht

Zerstörte Lebenswelten
Juden in Quedlinburg 1933–1945

Eberhard Brecht schildert das Leben und Leiden von Juden in der Kleinstadt Quedlinburg vor und während der NS-Diktatur. Glaube und Rituale wurden gelebt, ohne dass sich die Juden der Stadt in einer Parallelgesellschaft bewegten. Im Gegenteil: Gläubige wie zum Protestantismus konvertierte Juden trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt bei. Diese Integration löste sich nach 1933 mit der antisemitischen Propaganda, den Nürnberger Gesetzen und anderen Einschränkungen von persönlicher Freiheit sowie den Ausschreitungen gegen Juden und ihre Geschäfte, insbesondere in der Pogromnacht 1938, auf.

Bamberger Süßholz

Bamberger Süßholz

Werner Schwanfelder

Süßholzgeraspel

Sind die Bamberger besonders anfällig fürs Süßholzraspeln? Anscheinend. Seit dem Mittelalter hegen die Bamberger das Süßholz, eine Gewürz-, Genuss- und Heilpflanze. Noch im 20. Jahrhundert war es üblich, dass die Kinder Süßholzstückchen bekamen – zum Auslutschen. Die Süßholzwurzel enthält das entzündungshemmende Glycyrrhizin, das 50-mal süßer schmeckt als Rohrzucker: Die Süße stammt aus den Wurzeln des Süßholzes. Sie werden im Herbst geerntet, dann zu Brei gekocht und filtriert und 80 Prozent des Wassers entzogen. Daraus entsteht Lakritze, ein schwarzbrauner Kuchen, der als „Bärendreck“ allgemein bekannt wurde.

Weitere Informationen:

Bamberger Süßholz

heute noch angebaut im Gärtner- und Häckermuseum

Mittelstraße 34

96052 Bamberg


*****

Textquelle:

Schwanfelder, Werner: Bamberg: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Ebd.

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