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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Alle Jahre wieder... Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Alle Jahre wieder... Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Isabell Meseck

Der Nürnberger Christkindlesmarkt
Der Nürnberger Christkindlesmarkt

„Städtlein aus Holz und Tuch" nennen die Nürnberger liebevoll ihren weltberühmten Christkindlesmarkt, denn die etwa 180 Holzbuden auf dem Hauptmarkt in der Nürnberger Altstadt werden traditionell mit roten und weißen Stoffen geschmückt.


Der Nürnberger Christkindlesmarkt zählt zu den ältesten Märkten solcher Art in Deutschland und lockt jährlich etwa 2 Millionen Besucher an. Er entwickelte sich Mitte des 16. Jahrhunderts, wahrscheinlich aus den üblichen Verkäufen auf dem Wochenmarkt.

Der Christkindlesmarkt beginnt jedes Jahr am Freitag vor dem ersten Adventssonntag mit dem Eröffnungsprolog des Christkindes auf der Empore der Nürnberger Frauenkirche und endet am 24.Dezember, außer dieser fällt auf einen Sonntag. Der Prolog wurde 1948 von Friedrich Brüger verfasst und hat sich im Laufe der Jahre nur leicht verändert. Jedoch beginnt er immer noch mit denselben Worten: „Ihr Herrn und Fraun, die Ihr einst Kinder wart, Ihr Kleinen, am Beginn der Lebensfahrt, ein jeder, der sich heute freut und morgen wieder plagt: Hört alle zu, was Euch das Christkind sagt!"

Seit 1962 wird das Christkind durch eine Nürnbergerin zwischen 16 und 19 Jahren gespielt, die jeweils auf zwei Jahre gewählt wird. Davor wurde es von den Schauspielerinnen Sophie Keeser und Irene Brunner dargestellt. 

Das Angebot der Buden ist ganz bewusst traditionell gehalten. So findet man neben Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, Krippen, Christbaumschmuck und Spielzeug, natürlich auch Glühwein und Nürnberger Bratwürste. Auch künstliche Tannenzweige und eine andauernde Musikbeschallung in den Buden sind verboten. Eine besondere Spezialität ist der „Nürnberger Zwetschgenmännle". Das sind kleine Figuren aus getrockneten Pflaumen, die auch ein beliebtes Mitbringsel für die Lieben zu Hause sind.

***

Bildrechte:
Congress- und Turismus-Zentrale Nürnberg,
Verkehrsverein Nürnberg e.V.
Postfach 4248, D-90443 Nürnberg;
Tel. +49 911 23360, Fax +49 911 2336166;
http://www.tourismus.nuernberg.de
E-Mail: tourismus@nuernberg.de

Fotograph: Uli Kowatsch

 

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