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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Alle Jahre wieder... Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Alle Jahre wieder... Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Isabell Meseck

Der Nürnberger Christkindlesmarkt
Der Nürnberger Christkindlesmarkt

„Städtlein aus Holz und Tuch" nennen die Nürnberger liebevoll ihren weltberühmten Christkindlesmarkt, denn die etwa 180 Holzbuden auf dem Hauptmarkt in der Nürnberger Altstadt werden traditionell mit roten und weißen Stoffen geschmückt.


Der Nürnberger Christkindlesmarkt zählt zu den ältesten Märkten solcher Art in Deutschland und lockt jährlich etwa 2 Millionen Besucher an. Er entwickelte sich Mitte des 16. Jahrhunderts, wahrscheinlich aus den üblichen Verkäufen auf dem Wochenmarkt.

Der Christkindlesmarkt beginnt jedes Jahr am Freitag vor dem ersten Adventssonntag mit dem Eröffnungsprolog des Christkindes auf der Empore der Nürnberger Frauenkirche und endet am 24.Dezember, außer dieser fällt auf einen Sonntag. Der Prolog wurde 1948 von Friedrich Brüger verfasst und hat sich im Laufe der Jahre nur leicht verändert. Jedoch beginnt er immer noch mit denselben Worten: „Ihr Herrn und Fraun, die Ihr einst Kinder wart, Ihr Kleinen, am Beginn der Lebensfahrt, ein jeder, der sich heute freut und morgen wieder plagt: Hört alle zu, was Euch das Christkind sagt!"

Seit 1962 wird das Christkind durch eine Nürnbergerin zwischen 16 und 19 Jahren gespielt, die jeweils auf zwei Jahre gewählt wird. Davor wurde es von den Schauspielerinnen Sophie Keeser und Irene Brunner dargestellt. 

Das Angebot der Buden ist ganz bewusst traditionell gehalten. So findet man neben Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, Krippen, Christbaumschmuck und Spielzeug, natürlich auch Glühwein und Nürnberger Bratwürste. Auch künstliche Tannenzweige und eine andauernde Musikbeschallung in den Buden sind verboten. Eine besondere Spezialität ist der „Nürnberger Zwetschgenmännle". Das sind kleine Figuren aus getrockneten Pflaumen, die auch ein beliebtes Mitbringsel für die Lieben zu Hause sind.

***

Bildrechte:
Congress- und Turismus-Zentrale Nürnberg,
Verkehrsverein Nürnberg e.V.
Postfach 4248, D-90443 Nürnberg;
Tel. +49 911 23360, Fax +49 911 2336166;
http://www.tourismus.nuernberg.de
E-Mail: tourismus@nuernberg.de

Fotograph: Uli Kowatsch

 

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