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Michael Hametner

Kopfkino
15 Gespräche – Ein Porträt des Malers Hans Aichinger
Reihe Ateliergespräche

Seine Bilder lassen an Fotorealismus denken. Hans Aichinger malt so vollkommen, dass eine Augentäuschung möglich ist. Michael Hametner, der den Künstler über mehrere Monate befragt hat, erfährt, wie wenig der Begriff für Aichinger selbst zutrifft. Er hat dem Künstler Kern- und Leitsätze großer Kollegen vorgelegt, zu denen sich Aichinger zustimmend oder ablehnend ins Verhältnis setzt. So entsteht das Porträt eines der ungewöhnlichsten Maler der Leipziger Kunstszene von heute. Aichinger erzählt über seine Bilder, die er sich ausdenkt, im Fotostudio mit Modellen nachstellt und schließlich in einem Akt von Meditation malt. Was entsteht, ist ein bis in die Details hinein perfekt anmutender Realismus.

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Fichtelsee

Fichtelsee

Werner Rosenzweig

Der romantische, künstliche See

Der Fichtelsee, zwischen Ochsenkopf und Schneeberg, zwischen Wald und Moor, auf einer Höhe von 750 Metern gelegen, ist heutzutage ein romantisches Naturfreibad. Dass es sich dabei um einen tiefen Gebirgssee handelt, der mit seinen Wellen bis an den Ochsenkopf stößt, ist eine Mär. Ursprünglich dürfte es sich landschaftlich um ein wasserreiches Hochmoor gehandelt haben. Die Entstehung des Sees hat mit dem Eisenerzbergbau zu tun. Bereits 1650 wurde von dem einstigen Hochmoor ein Graben nach dem Ort Fichtelberg gezogen. Man benötigte zusätzliche Wasserkraft für das Schmieden in den Eisenhammerwerken des ehemaligen Ortsteils Gottesgab. Doch durch diesen Wasserentzug trocknete das Moor immer weiter aus. Deshalb errichtete man im Jahr 1739 einen künstlichen Stauweiher, den Fichtelsee. Doch die heutige Größe von rund 11 Hektar und maximale Tiefe von 16 Metern wurde erst in den Jahren von 1983 bis 1986 erreicht. Am Nordufer beginnt das Naturschutzgebiet „Seelohe“, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Ansonsten herrscht hier Ruhe und Stille für eine intensive Erholung, verbunden mit der Möglichkeit zu wandern, zu schwimmen und Boot zu fahren. Das Waldhotel mit seiner großen Terrasse über dem See bietet so manche Köstlichkeit. Die rötliche Färbung des Wassers deutet auf eine hohe Übersäuerung hin. Fische gibt es hier nicht. Dafür hat sich der Biber wieder angesiedelt.

Weitere Informationen:

Adresse

Am Fichtelsee 1

95686 Fichtelberg

Internetauftritt:

http://www.am-fichtelsee.de/

*****

Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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