Bayern Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.bayern-lese.de
Unser Leseangebot

Florian Steger/Maximilian Schochow
Wo ist mein Kind?
Familien auf der Suche nach der Wahrheit. Ein Beitrag zur Aufarbeitung
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

176 S., geb., 148x210mm
ISBN 978-3-96311-315-4

Erschienen: März 2020

Bamberger Süßholz

Bamberger Süßholz

Werner Schwanfelder

Süßholzgeraspel

Sind die Bamberger besonders anfällig fürs Süßholzraspeln? Anscheinend. Seit dem Mittelalter hegen die Bamberger das Süßholz, eine Gewürz-, Genuss- und Heilpflanze. Noch im 20. Jahrhundert war es üblich, dass die Kinder Süßholzstückchen bekamen – zum Auslutschen. Die Süßholzwurzel enthält das entzündungshemmende Glycyrrhizin, das 50-mal süßer schmeckt als Rohrzucker: Die Süße stammt aus den Wurzeln des Süßholzes. Sie werden im Herbst geerntet, dann zu Brei gekocht und filtriert und 80 Prozent des Wassers entzogen. Daraus entsteht Lakritze, ein schwarzbrauner Kuchen, der als „Bärendreck“ allgemein bekannt wurde.

Weitere Informationen:

Bamberger Süßholz

heute noch angebaut im Gärtner- und Häckermuseum

Mittelstraße 34

96052 Bamberg


*****

Textquelle:

Schwanfelder, Werner: Bamberg: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Ebd.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Bamberger Zwiebeln
von Werner Schwanfelder
MEHR
Bayrische Krautwickel
von Henriette Davidis
MEHR
Bamberger Bier
von Werner Schwanfelder
MEHR

Bamberger Süßholz

Mittelstraße 34
96052 Bamberg

Detailansicht / Route planen

Werbung:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen