Bayern-Lese

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Ilona Traub/Peter Traub

Magische Orte in Mitteldeutschland III
Zwischen Thüringer Schiefergebirge und Rhön, Eichsfeld und Altenburg
Reiseführer

Von der magischen Anziehungskraft einer bezaubernden Landschaft

Was verleiht dem Gebiet zwischen Thüringer Schiefergebirge und Eichsfeld so große Anziehungskraft, dass berühmte Kaiserinnen und Dichter hier verweilten, ja selbst der Teufel sich dahin aufgemacht haben soll?
Es ist die Magie seiner Landschaften – der Wälder, Gebirgszüge und Fluss­täler. Der Reiz alter Klosterruinen, trutziger Burgen, blühender Parks und zum Himmel aufragender Dome. Die Schönheit tausendjähriger Städte und der wie von Feenhand geschaffenen Unterwelten.
Erneut nehmen uns Ilona und Peter Traub mit auf Entdeckungsreise. Sie führen zu ausgewählten Orten, erzählen ihre Geschichte, ihre Sagen, Legenden und begegnen Zeugnissen der rätselhaften Bindung von Mensch und Natur.

Unser Leseangebot
Burg Hohenstein

Burg Hohenstein

Werner Rosenzweig

Hoch auf dem Stein

Der Besucher muss hoch hinauf vom Talgrund, in die zweithöchstgelegene Ortschaft Mittelfrankens, nach Hohenstein. Oben angekommen, grüßt die gleichnamige Burg vom Hohensteiner Berg. Man könnte sich gut vorstellen, dass jeden Moment Harry Potter mit seinen Freunden Hermine und Ron auf ihren Zauberbesen um einen der Türme geschossen kommen, so einsam ist es hier oben, wenn …, ja wenn nicht der Wanderparkplatz gleich rechter Hand vor dem Feuerwehrhaus total überfüllt wäre. Wir machen uns auf den Weg zur Burg. Vor dem Windbeutel-Café ist es mit der Ruhe vorbei. Auch den ersten Wanderern, aus den herbstlich getünchten Wäldern kommend, begegnen wir und oben von der Burgmauer winken Menschen fröhlich zu uns herunter. Die Frankenfahne flattert lustig im Wind. Wir verschnaufen einen kurzen Moment, dann geht es weiter. Auf 624 Metern über Normalnull thront die Burg und verspricht einen tollen Rundumblick. Die Entstehung der Burg liegt vermutlich in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. 1163 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt, als die Äbtissin des Klosters Bergen, mit Einverständnis Kaiser Friedrichs I. Barbarossa, den Sicolinus von Hohenstein zum Vogt über die Güter des Klosters in und um Hersbruck wählte. Heute gehört die Burganlage dem Verschönerungsverein Hohenstein e. V., der sie mustergültig renovierte.

Weitere Informationen:

Internetauftritt : http://www.burg-hohenstein.com/

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Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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