Bayern-Lese

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Michael Hametner

Kopfkino
15 Gespräche – Ein Porträt des Malers Hans Aichinger
Reihe Ateliergespräche

Seine Bilder lassen an Fotorealismus denken. Hans Aichinger malt so vollkommen, dass eine Augentäuschung möglich ist. Michael Hametner, der den Künstler über mehrere Monate befragt hat, erfährt, wie wenig der Begriff für Aichinger selbst zutrifft. Er hat dem Künstler Kern- und Leitsätze großer Kollegen vorgelegt, zu denen sich Aichinger zustimmend oder ablehnend ins Verhältnis setzt. So entsteht das Porträt eines der ungewöhnlichsten Maler der Leipziger Kunstszene von heute. Aichinger erzählt über seine Bilder, die er sich ausdenkt, im Fotostudio mit Modellen nachstellt und schließlich in einem Akt von Meditation malt. Was entsteht, ist ein bis in die Details hinein perfekt anmutender Realismus.

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Deutschordensschloss Donauwörth

Deutschordensschloss Donauwörth

Werner Rosenzweig

Helfen, heilen, wehren

Ein zierlicher Turm mit Laterne verrät den Standort des Deutschordenshauses, welches zwischen 1774 bis 1778 unter dem Komtur Freiherr von Riedheim erbaut wurde. Der Deutsche Orden, 1190 als Orden der Brüder vom Deutschen Hospital Sankt Mariens in Jerusalem gegründet, engagierte sich schon viel früher in der Stadt. Im Jahr 1214 erhielt er von König Friedrich II. eine von den Bürgern erbaute Kapelle. Hier, am Brückenkopf der alten Donaubrücke, sollte sich der Orden um die Pilger kümmern, welche den Fluss überquerten. Als im Jahr 1332 der Komtur Heinrich von Zipplingen mit seinem kompletten Konvent nach Donauwörth zog, vergrößerte er die Kapelle. Wie die Gedenktafel am Eingang des Deutschordenshauses mitteilt, leistete hier 1696 das kaiserliche Infanterie-Regiment „Teutschmeister zu Fuß“ den Fahneneid, um anschließend nach Wien eingeschifft zu werden. Das Regiment wurde in Franken angeworben und sammelte sich in Donauwörth. Es kämpfte unter der Führung von Prinz Eugen im Großen Türkenkrieg (1683 bis 1699) auf Seiten der Heiligen Liga europäischer Mächte gegen das Osmanische Reich. Im Jahr 1697 brachte Prinz Eugen den Türken eine fürchterliche Niederlage bei, als sie bei Zenta die Theiß überquerten. Heute befindet sich im ersten Stock des Hauses die „Städtische Kunstgalerie“.

Weitere Informationen:

Deutschordensschloss Donauwörth

86609 Donauwörth

Kapellstraße 3

https://www.donauwoerth.de/


*****

Textquelle:

Rosenzweig, Werner: Romantische Straße: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Rosenzweig, Werner, entnommen ebd.

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