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Eberhard Klöppel

Das Mansfelder Land 1974–1989
Bildband
Mit einem Text von Michael Birkner

Kaum ein Bildreporter hat so intensiv das Geschehen im Mansfelder Land beobachtet wie Eberhard Klöppel. Er begann schon früh zu fotografieren. In seinem Archiv gibt es Tausende Fotos vom Leben in seiner Heimat. Aber wichtigstes Thema waren für ihn Bergbau und Hütten – und vor allem die Menschen, die dort arbeiteten.

Klöppels Fotos zeigen nicht die vermeintliche Tristesse und Resignation, sondern vermitteln Leben. Nie agiert er als Regisseur, sondern konsequent als Beobachter, als Dokumentarist seiner Zeit. Er zeigt, wie es war in diesen Jahren im Mansfelder Land: Ob es der Umzug der Ausgezeichneten am 1. Mai ist, die Hochzeit mit Dreimannkapelle und den tanzenden Gästen, der von Frauen in Kittelschürzen umringte Kosmonaut Sigmund Jähn bei der Autogrammstunde, das Leben in der Mittelstraße in Helbra, das »Dreckschweinfest« der Grunddörfer zu Pfingsten oder auch der Wiesenmarkt in Eisleben.

Deutschordensschloss Donauwörth

Deutschordensschloss Donauwörth

Werner Rosenzweig

Helfen, heilen, wehren

Ein zierlicher Turm mit Laterne verrät den Standort des Deutschordenshauses, welches zwischen 1774 bis 1778 unter dem Komtur Freiherr von Riedheim erbaut wurde. Der Deutsche Orden, 1190 als Orden der Brüder vom Deutschen Hospital Sankt Mariens in Jerusalem gegründet, engagierte sich schon viel früher in der Stadt. Im Jahr 1214 erhielt er von König Friedrich II. eine von den Bürgern erbaute Kapelle. Hier, am Brückenkopf der alten Donaubrücke, sollte sich der Orden um die Pilger kümmern, welche den Fluss überquerten. Als im Jahr 1332 der Komtur Heinrich von Zipplingen mit seinem kompletten Konvent nach Donauwörth zog, vergrößerte er die Kapelle. Wie die Gedenktafel am Eingang des Deutschordenshauses mitteilt, leistete hier 1696 das kaiserliche Infanterie-Regiment „Teutschmeister zu Fuß“ den Fahneneid, um anschließend nach Wien eingeschifft zu werden. Das Regiment wurde in Franken angeworben und sammelte sich in Donauwörth. Es kämpfte unter der Führung von Prinz Eugen im Großen Türkenkrieg (1683 bis 1699) auf Seiten der Heiligen Liga europäischer Mächte gegen das Osmanische Reich. Im Jahr 1697 brachte Prinz Eugen den Türken eine fürchterliche Niederlage bei, als sie bei Zenta die Theiß überquerten. Heute befindet sich im ersten Stock des Hauses die „Städtische Kunstgalerie“.

Weitere Informationen:

Deutschordensschloss Donauwörth

86609 Donauwörth

Kapellstraße 3

https://www.donauwoerth.de/


*****

Textquelle:

Rosenzweig, Werner: Romantische Straße: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Rosenzweig, Werner, entnommen ebd.

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