Bayern-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Bayern-Lese
Unser Leseangebot

Grit Poppe
Angstfresser
Roman

Br., 130 × 210 mm, 352 S.
ISBN 978-3-96311-239-3

Erschienen: Februar 2020


Angstfresser, der (lat. Hirudo Timor), blutegelähnlicher Parasit, der in der traditionellen chinesischen Medizin als Therapie gegen Angst- und Panik­zustände sowie Traumata eingesetzt wird. Auf anfängliche Nebenwirkungen wie Albträume, Halluzinationen, Wiedererleben früherer Gefühlszustände folgen rapide, kontinuierliche Therapieerfolge.

Scheinbar.
Kyra, eine labile junge Frau, die an den Gespenstern ihrer Vergangenheit zu zerbrechen droht, sieht die Therapie mithilfe eines Hirudo Timors als ihre letzte Chance, sich von ihren Ängsten zu befreien.
Doch was ist Schreckliches passiert, dass jedwede Erinnerung an ihre Kindheit aus ihrem Gedächtnis wie ausgelöscht erscheint?
Nach und nach kann sie sich von ihren posttraumatischen Belastungsstörungen befreien. Doch plötzlich kehren die Erinnerungen zurück und die Vergangenheit holt sie wieder ein …

Wortgewaltig, aber auch sensibel reißt Grit Poppe die Leser in einen Strudel aus Angst, Schuld und Surrealität.

Residenz Würzburg

Residenz Würzburg

Werner Rosenzweig

Die Residenz in Würzburg

Das Paradies vieler Würzburger Fürstbischöfe, die Residenz zählt zum UNESCO-Welterbe. Nicht nur die Architektur des Gebäudes verzaubert, auch der Hofgarten, nach Versailler Vorbild gestaltet, mit einer streng symmetrischen Gliederung. Laubengänge und Gartenplastiken, tragen weiterhin zur Faszination der Gesamtanlage bei. Heute zählt die Würzburger Residenz, 1720 bis 1744 nach den Plänen von Balthasar Neumann erbaut, zu den Hauptwerken des süddeutschen Barock und den bedeutendsten Schlössern Europas. Es dauerte bis 1780, bis die Residenz auch in ihrem Inneren vollständig ausgestattet war. Glanzstücke sind das großartige Treppenhaus mit freitragendem Gewölbe und dem größten zusammenhängenden Deckenfresko der Welt, welches 1752/53 der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo schuf, und welches die vier Weltteile darstellt. Einmalig ist auch die Raumfolge vom Vestibül bis hin zum Gartensaal, welche über das Treppenhaus, den Weißen Saal und den, ebenfalls von Tiepolo freskierten, Kaisersaal verläuft. Bis 1802 war die Residenz Sitz der Würzburger Fürstbischöfe. Ein Bombenangriff auf Würzburg, am 16. März 1945 beschädigte vor allem die Seitenflügel der Residenz. Glücklicherweise überstanden viele Einrichtungsgegenstände und Wandverkleidungen den Angriff. Heute ist sie vornehmlich ein Museum, welches wieder über 40 Schauräume verfügt.

Weitere Informationen:

Adresse:

Residenzplatz 2

97070 Würzburg

Internetauftritt: https://www.residenz-wuerzburg.de/

*****

Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Schloss Mespelbrunn
von Werner Rosenzweig
MEHR
Neue Residenz Bamberg
von Werner Schwanfelder
MEHR
Schloss Weissenstein
von Werner Rosenzweig
MEHR
Veste Coburg
von Werner Rosenzweig
MEHR
Altenburg
von Werner Schwanfelder
MEHR

Residenz Würzburg

Residenzplatz 2
97070 Würzburg

Detailansicht / Route planen

Werbung:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen