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Rainer Eckert

SED-Diktatur und Erinnerungsarbeit im vereinten Deutschland
Eine Auswahlbibliografie

Unverzichtbares Nachschlagewerk für die Forschung

Die Bibliografie enthält als Standardwerk ca. 8.000 Monografien und Aufsätze zur Geschichte von Opposition und Widerstand gegen die kommunistische Diktatur in Ostdeutschland. Dazu kommen Arbeiten, die sich mit der politischen Repression, der Friedlichen Revolution und der deutschen Wiedervereinigung 1989/90 sowie mit der geschichtspolitischen und Theoriediskussion dieser Themen in den vergangenen 30 Jahren beschäftigen. Die Titel sind weltweit gesammelt. Damit ist die Bibliografie von grundlegender Bedeutung nicht nur für die zeitgeschichtliche Forschung, für politische Bildungsarbeit und für die »Aufarbeitung« der SED-Diktatur in der Bundesrepublik Deutschland, sondern weltweit.

Schloss Castell

Schloss Castell

Werner Rosenzweig

Castell, ein fürstlicher Weinort

Es war im Jahr 1774, als die „Castell-Remlingen’sche Land-Credit Cassa“ gegründet wurde, heute bekannt als Castell-Bank und älteste Privatbank Bayerns. Seit Jahrhunderten hat das ortsansässige Fürstenhaus die Geschichte und die Geschicke des Ortes geprägt. Davon zeugen im Oberen Dorf die protestantische, spätbarock-frühklassizistische St. Johanneskirche mit ihrem Kanzelaltar aus Casteller Alabaster, das von der Fürstenfamilie auch heute noch bewohnte Barockschloss sowie das im Stil der Renaissance erbaute frühere Wildbad, heute Zentralarchiv des Hauses Castell. Auch das Fürstliche Domänenamt liegt gleich um die Ecke und offeriert seine köstlichen Frankenweine. Der Weinbau hat eine rund 800-jährige Tradition in der Gemeinde. 1659 wurden hier die ersten Silvaner-Reben gepflanzt, wie überhaupt neben dem Silvaner überwiegend Weißweine, wie Müller-Thurgau, Bacchus und Riesling auf den rund 100 Hektar großen Rebflächen angebaut werden. „Casteller Kirchberg“ und „Greuther Bastel“ heißen die beiden Einzellagen, auf deren schweren Keuperböden selbst edle Spitzenweine gedeihen. Als im Jahr 1898 die Erbin des Rother Bleistiftkonzerns Faber den damaligen Grafen Alexander zu Castell-Rüdenhausen ehelichte, änderte sich der fürstliche Familienname in „von Faber-Castell“. Die Erbin musste nach ihrer Eheschließung den Namen Faber beibehalten. So testamentierte es ihr Vater.

Weitere Informationen:

Adresse:

Schlossplatz 1

97355 Castell

Internetauftritt:

http://www.castell-gemeinde.de/


Öffnungszeiten:

Mo - Fr 8:00 - 18:00 Uhr
Sa 10:00 - 16: 00 Uhr
So geschlossen

*****

Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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Schloss Castell

Schloßplatz. 1
97355 Castell

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