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Florian Steger/Maximilian Schochow
Wo ist mein Kind?
Familien auf der Suche nach der Wahrheit. Ein Beitrag zur Aufarbeitung
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

176 S., geb., 148x210mm
ISBN 978-3-96311-315-4

Erschienen: März 2020

Schloss Veitshöchheim

Schloss Veitshöchheim

Werner Rosenzweig

Schloss und Rokokogarten am Main

Knapp 300 Skulpturen, antike Gottheiten, Allegorien, Tierdarstellungen, Lauben, Wasserspiele Pavillons und Rondells verstecken sich zwischen Alleen und heckengesäumten Wegen im Rokokogarten von Veitshöchheim. Höhepunkt ist die Parnass-Skulpturengruppe aus Sandstein im Großen See der Anlage, welche 1766 von Ferdinand Tietz geschaffen wurde. Der griechischen Mythologie zufolge ist der Berg Parnass dem Gott Apollon geweiht und Sitz der Musen, deren Figuren das Kunstwerk zeigt. Gekrönt wird es von der Skulptur des Pegasus. Die Geschichte des Gartens begann im Jahr 1619, als die Würzburger Fürstbischöfe zwei kleine Adelssitze mit den dazugehörigen Ländereien in Veitshöchheim erwarben. Ursprünglich sollte das Areal als Fasanerie, Tiergarten und zur Jagd genutzt werden. In den Jahren 1702/03 wurde daraus ein barocker Ziergarten, der später in einen Rokokogarten umgestaltet wurde. In den Jahren 1680 bis 1682 entstand ein kleines Schlösschen, welches zunächst als Jagdhaus, später als Sommerresidenz genutzt wurde. 1749 bis 1753 wurde es von Balthasar Neumann erweitert und erhielt sein heutiges Aussehen. Von 1806 bis 1814 übernahm der Großherzog Ferdinand III. von Toskana, damaliger Kurfürst und Großherzog von Würzburg das Schloss und nutzte es als seinen Sommersitz. Nach der Säkularisation ging das Eigentum im Jahr 1814 auf die bayerische Krone über.

Weitere Informationen:

Adresse:

Echterstraße 10

97209 Veitshöchheim

Tel.: 0931 91582

Internetauftritt: https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/o



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Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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