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Martine Lombard
Wir schenken uns nichts
Roman

»Wenn sich eine Tür schließt …«

Johanna hat alles im Griff. Eigentlich. Erfolgreich im Beruf – fernab ihrer Heimatstadt Dresden – scheinen ihr die Türen offen zu stehen, zudem ist sie glücklich verheiratet mit einem Mann, der sie anscheinend perfekt ergänzt. Doch als Johanna erfährt, dass ihre jüngere Schwester Alma nun mit ihrem Jugendfreund Felix zusammen ist und ihr in der DDR absolviertes Kunststudium auf Schiebung beruhte, gerät ihr Leben nach und nach aus den Fugen. Beherrscht von Eifersucht, Missgunst, Partnerproblemen, Verzweiflung und Angst verausgabt sie sich beruflich wie privat an der falschen Front.

Martine Lombard erzählt von Geschlechterkampf und weiblicher Konkurrenz in einer männerdominierten Arbeitswelt, von der Macht der Familienbande und davon, wie die Vergangenheit die Gegenwart bestimmt.

Rathaus in Landsberg am Lech

Rathaus in Landsberg am Lech

Werner Rosenzweig

Wunderschöne Stuckfassade

Schon in frühen Zeiten war der Reichtum Landsbergs legendär. Das lag an den Zöllen aus dem Salzhandel und dem gewinnbringenden Textilhandel. Drei Hauptstraßen führten in die Stadt und trafen sich im Zentrum am Hauptplatz, wo der große barocke Marmorbrunnen steht. Besonders hier kommt der ehemalige Reichtum der Stadt zum Ausdruck, wo sich viele prächtige Bürgerhäuser aneinanderreihen und die hübsche Rokokofassade des Rathauses glänzt, welche der Baumeister und Stuckator, Ratsherr und mehrmalige Bürgermeister Dominikus Zimmermann im Jahr 1719 geschaffen hat. Die kunstvollen Stuckornamente und die Zartheit der Farben tragen dazu bei, dass sie zu einer der bedeutendsten ihrer Art in Bayern zählt. Die Malereien an der Fassade sollen den Ruhm und die Geschicke des einstigen Landesherrn zum Ausdruck bringen. Im Innern des Rathauses sind Gemälde des deutsch-britischen Malers und Bildhauers Hubert von Herkomer sowie Fresken des Künstlers Ferdinand von Piloty zu sehen. Doch neben der ruhmreichen Vergangenheit muss sich Landsberg am Lech auch mit der Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen. Im Landsberger Strafgefängnis verbrachte Adolf Hitler nach seinem Münchner Putsch (1923) seine Haft und schrieb den ersten Band von „Mein Kampf“, in welchem er die Ideologie des Nationalsozialismus verherrlichte.

Weitere Informationen:

Hauptplatz mit Rathaus,

Landsberg am Lech

Hauptplatz 152

86889 Landsberg am Lech

www.landsberg.de

*****
Textquelle:

Rosenzweig, Werner: Romantische Straße: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Rosenzweig, Werner, entnommen ebd.

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Hauptplatz 152
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