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Eberhard Klöppel

Das Mansfelder Land 1974–1989
Bildband
Mit einem Text von Michael Birkner

Kaum ein Bildreporter hat so intensiv das Geschehen im Mansfelder Land beobachtet wie Eberhard Klöppel. Er begann schon früh zu fotografieren. In seinem Archiv gibt es Tausende Fotos vom Leben in seiner Heimat. Aber wichtigstes Thema waren für ihn Bergbau und Hütten – und vor allem die Menschen, die dort arbeiteten.

Klöppels Fotos zeigen nicht die vermeintliche Tristesse und Resignation, sondern vermitteln Leben. Nie agiert er als Regisseur, sondern konsequent als Beobachter, als Dokumentarist seiner Zeit. Er zeigt, wie es war in diesen Jahren im Mansfelder Land: Ob es der Umzug der Ausgezeichneten am 1. Mai ist, die Hochzeit mit Dreimannkapelle und den tanzenden Gästen, der von Frauen in Kittelschürzen umringte Kosmonaut Sigmund Jähn bei der Autogrammstunde, das Leben in der Mittelstraße in Helbra, das »Dreckschweinfest« der Grunddörfer zu Pfingsten oder auch der Wiesenmarkt in Eisleben.

Kirche St. Martin Bamberg

Kirche St. Martin Bamberg

Werner Schwanfelder

Verborgene Kirche am Grünen Markt

Die Kirche St. Martin ist vor lauter Geschäftigkeit am Grünen Markt leicht zu übersehen. Zumal sie seit 2012 wegen Bauschäden nur teilweise zugänglich ist. Sie trägt auch die Bezeichnung Jesuitenkirche, da diese als Bauherren fungierten. 1589 erhielten die Jesuiten den zentralen Platz für einen Kirchenbau. Doch erst 1686 wurde er begonnen, 1693 abgeschlossen.

Die Kirche „Zum Heiligsten Namen Jesu“ fungierte als Jesuiten- und Universitätskirche. Man sieht es bereits der Fassade an: Die Planung stammt von Georg Dientzenhofer, die Ausführung übernahm sein Bruder Johann Leonhard Dientzenhofer. Damit ist sie die einzige reine Barockkirche in Bamberg.

Mit der Französische Revolution und der Säkularisierung ging die Kirche 1803 in den Besitz des Kurfürstentums Bayern über. In Bamberg hatte man eindeutig zu viele Kirchen. In unmittelbarer Nähe, am Maxplatz, gab es die gotische St.-Martins-Kirche. So wies man der Gemeinde St. Martin die Universitätskirche zu. Die alte Martinskirche brach man ab und löste den Friedhof auf.

Seit über 200 Jahren ist das prachtvolle barocke Gotteshaus der Ort, an dem sich die Gemeinde versammelt, um zu beten, Eucharistie zu feiern, zu taufen, zu heiraten und ihre Toten zu betrauern. Und: Mit mit der Begegnung der beiden Marienfiguren aus der Oberen Pfarre und St. Martin wird eine 300 Jahre alte Tradition gepflegt.

Die Gemeinde St. Martin hat den Umzug heute natürlich längst verschmerzt. Ihr Pfarrgebiet erstreckt sich über das gesamte „Inselgebiet“ zwischen den beiden Flussarmen der Regnitz.

Weitere Informationen:

Kirche St. Martin

Grüner Markt

96047 Bamberg

www.st-martin-bamberg.de


Öffnungszeiten:

Mo - So 9:00 -17:00 Uhr

*****

Textquelle:

Schwanfelder, Werner: Bamberg: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Ebd.

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