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Hans-Henning Paetzke
Heimatwirr
Roman

Von Angepassten und Unangepassten

Ein Mann verlässt Familie und Geliebte, um sich in West-Deutschland als literarischer Übersetzer zu etablieren. Schließlich holt er seine Frau Gizella und seinen Sohn Bence nach, der als Neunjähriger bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Plötzlich taucht Rosa, die Tochter seiner Geliebten, auf, die aus einem Ostberliner Kinderheim kommt und auf der Suche nach ihrem Vater ist. Sie beginnt Bences Platz einzunehmen und entwickelt sich zum Störfaktor …
In seinem neuen Roman lässt Hans-Henning Paetzke das autobiografische Moment in den Vordergrund treten, das sich mit dem Leben der anderen verbindet – von kommunistischen Tätern und Opfern aus Ungarn und der untergegangenen DDR, von Spitzeln und Bespitzelten, von Angepassten und Unangepassten.

Kloster- und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz Donauwörth

Kloster- und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz Donauwörth

Werner Rosenzweig

Kreuzreliquie aus Konstantinopel

Am oberen Ende der Reichsstraße liegt die barocke Kloster- und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz. Einst als Benediktinerkloster gegründet, erhielt das Kloster im Jahr 1030 als Gründungsgabe einen Teil vom Kreuz Christi, welchen Mangold I. von Werd aus Konstantinopel mitbrachte. Da die Anlage im Dreißigjährigen Krieg starke Schäden erlitt, wurde die Kirche ab 1717 im spätbarocken Stil neu errichtet. In diesem Zusammenhang ist auch die Geschichte der „Röls-Buben“ interessant. Am 7. Juli 1717 wurde in Anwesenheit von Reichsprälat Rogerius Röls, Abt des Zisterzienserklosters Kaisheim, seiner Brüder Amandus, Abt des Benediktinerklosters Heilig Kreuz und Johann Georg, Bürgermeister in Donauwörth, der Grundstein für den neuen Kirchenbau gelegt. Als der junge Amandus im Alter von 28 Jahren zum Abt des Klosters Heilig Kreuz gewählt wurde, befand sich das Kloster in einem desolaten Zustand. Doch der junge, tatkräftige Abt zeigte Ausdauer. Schon drei Jahre später waren die Außenarbeiten abgeschlossen, sodass mit den Innenarbeiten begonnen werden konnte. Man sagte ihm nach, dass er sein Wappen mit Bedacht gewählt hatte. Es zeigt auf der linken Seite drei Pappeln als Sinnbild der Beharrlichkeit und auf der rechten Hälfte einen Kranich auf einem Bein stehend, einen Stein in der freien Kralle haltend, als Zeichen der Wachsamkeit.

Weitere Informationen:

Kloster- und Wallfahrtskirche Heilig

Kreuz Donauwörth

Heilig-Kreuz-Straße 19

86609 Donauwörth

https://www.donauwoerth.de/

*****
Textquelle:

Rosenzweig, Werner: Romantische Straße: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Rosenzweig, Werner, entnommen ebd.

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Heilig-Kreuz-Straße 19
86609 Donauwörth

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