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Martine Lombard
Wir schenken uns nichts
Roman

»Wenn sich eine Tür schließt …«

Johanna hat alles im Griff. Eigentlich. Erfolgreich im Beruf – fernab ihrer Heimatstadt Dresden – scheinen ihr die Türen offen zu stehen, zudem ist sie glücklich verheiratet mit einem Mann, der sie anscheinend perfekt ergänzt. Doch als Johanna erfährt, dass ihre jüngere Schwester Alma nun mit ihrem Jugendfreund Felix zusammen ist und ihr in der DDR absolviertes Kunststudium auf Schiebung beruhte, gerät ihr Leben nach und nach aus den Fugen. Beherrscht von Eifersucht, Missgunst, Partnerproblemen, Verzweiflung und Angst verausgabt sie sich beruflich wie privat an der falschen Front.

Martine Lombard erzählt von Geschlechterkampf und weiblicher Konkurrenz in einer männerdominierten Arbeitswelt, von der Macht der Familienbande und davon, wie die Vergangenheit die Gegenwart bestimmt.

Münster St. Georg, Dinkelsbühl

Münster St. Georg, Dinkelsbühl

Werner Rosenzweig

Eine der schönsten Hallenkirchen

Als eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen mit romanischem Turmportal bezeichnen Experten das Münster St. Georg in Dinkelsbühl, das zwischen den Jahren 1448 und 1499 entstand. Der 65 Meter hohe Turm, von einer Vorgängerkirche aus den Anfängen des 13. Jahrhunderts übernommen, trägt sechs Glocken. Die Älteste stammt aus dem Jahr 1373, die Jüngste von 1786. Mehr als 200 Stufen muss man nehmen, wenn man die Aussichtsplattform erreichen will. Das Innere der dreischiffigen Kirche ist auffällig lichtdurchflutet, und der verwendete Sandstein verleiht den Innenwänden einen freundlichen Farbton. Das Kreuzrippengewölbe wird von elf Pfeilerpaaren getragen. Neben dem Hochaltar (um 1490), der eine fi gurenreiche Kreuzigungsszene zeigt, gibt es noch weitere fünf Seitenaltäre, Diese sind der Sebastiansaltar (1520), der Dreifaltigkeitsaltar (1500) im südlichen Seitenschiff, der Kreuzaltar (1470), der neugotische Josefsaltar im nördlichen Langhaus und der gotische Ziborienaltar (1490) hinter dem Hauptaltar im Chorumgang. Für eine kleine Stadt wie Dinkelsbühl erscheint das Gotteshaus riesig. Das Kirchenschiff misst 77 Meter in der Länge, 23 Meter in der Breite und 21 Meter in der Höhe. Dass schon im Spätmittelalter „Sponsoring“ nicht unbekannt war, zeigt das Brezelfenster, welches von der Bäckerzunft gestiftet wurde. Die Brezen stehen für Bürgersinn und Bürgerstolz.

Weitere Informationen:

Münster St. Georg, Dinkelsbühl

Altrathauspl. 2

91550 Dinkelsbühl

https://st-georg-dinkelsbuehl.de/

*****
Textquelle:

Rosenzweig, Werner: Romantische Straße: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Rosenzweig, Werner, entnommen ebd.

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