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Rolf Mai

Brunzkachl
Ein München-Krimi

Ein München-Krimi mit Hendl und reichlich Gerstensaft

Kommissar Herbert Wamprechtshammer hat’s nicht leicht. Erst auf Reha dank Hexenschuss und jetzt auch noch eine Isarleiche. Dem Opfer wurden sämtliche Gliedmaßen fein säuberlich amputiert und das Herz bei lebendigem Leibe herausgeschnitten. Als sich zu der Leiche auch noch ein grausam zu Tode gefolterter Fitnesstrainer und eine verschwundene Finanzbeamtin gesellen, sind der Kommissar und seine Kollegen Theresa Gruber und Siegfried Leininger gefordert. Ein Serienmörder treibt sein böses Spiel in der Isarmetropole. Doch ohne ein gewisses Quantum an Münchner Gemütlichkeit, Bier und Hendl läuft beim »Berti« Wamprechtshammer gar nichts.

Stadtpfarrkirche St. Jakob, Rothenburg

Stadtpfarrkirche St. Jakob, Rothenburg

Werner Rosenzweig

Wo der Heilig-Blut-Altar zu sehen ist

Unweit des Marktplatzes steht die evangelische Stadtpfarrkirche St. Jakob aus dem Jahr 1311, welche besonders durch diverse Altäre bekannt ist. Hervorzuheben ist hierbei der Heilig- Blut-Altar von Tilman Riemenschneider, mit der Darstellung des Abendmahls im Schrein, dem Einzug in Jerusalem (rechter Flügel) und dem Ölberg (linker Flügel). Das zwischen den Jahren 1499 bis 1505 entstandene Kunstwerk enthält im Gesprenge eine Bergkristallkugel, in welcher die Reliquie aufbewahrt wird. Es soll sich dabei um einen während des Abendmahls verschütteten Tropfen Wein handeln, der durch die Wandlung zum Blut Christi wurde. Wer den Heilig-Blut-Altar bewundern will, muss sich ein paar wenige Stufen die Westempore hinaufbegeben. Ebenerdig steht im Ostportal der Hauptaltar, auch Zwölfapostelaltar genannt. Die Gemälde stammen von Friedrich Herlin, mit der ältesten Darstellung Rothenburgs, die den Marktplatz um 1466 zeigt. Weiterhin besitzt die Kirche mit den zwei unterschiedlich hohen Türmen mit 5.500 Pfeifen eines der größten Orgelwerke Bayerns. Bemerkenswert sind auch die wunderbaren Glasgemälde in den 17 Meter hohen Glasfenstern des Ostchores, welche Eindrücke aus dem Marienleben, dem Leben und Leiden Christi sowie dem Erlösungswerk Jesu in den Sakramenten vermitteln. Die ältesten stammen aus dem Jahr 1350.

Weitere Informationen:

Stadtpfarrkirche St. Jakob, Rothenburg

Klostergasse 15

91541 Rothenburg ob der Tauber

www.rothenburg.de

*****
Textquelle:

Rosenzweig, Werner: Romantische Straße: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Rosenzweig, Werner, entnommen ebd.

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