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Matt Lamb Kirche Bergern

Klaus von der Weiden, Susanne Wellhöfer

Es klingt fast wie ein Märchen, da kommt ein großer amerikanischer Künstler in ein kleines thüringisches Dorf und gestaltet dort die bisher unbedeutende Dorfkirche mit seinen Werken aus. Und doch ist es so geschehen in Bergern unweit der Kleinstadt Bad Berka. Die kleine Broschüre erzählt von der Kirche, dem Künstler und dem Werk, und wie es zu dieser unglaublichen Begenheit kam.

Alle Jahre wieder... Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Alle Jahre wieder... Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Isabell Meseck

Der Nürnberger Christkindlesmarkt
Der Nürnberger Christkindlesmarkt

„Städtlein aus Holz und Tuch" nennen die Nürnberger liebevoll ihren weltberühmten Christkindlesmarkt, denn die etwa 180 Holzbuden auf dem Hauptmarkt in der Nürnberger Altstadt werden traditionell mit roten und weißen Stoffen geschmückt.


Der Nürnberger Christkindlesmarkt zählt zu den ältesten Märkten solcher Art in Deutschland und lockt jährlich etwa 2 Millionen Besucher an. Er entwickelte sich Mitte des 16. Jahrhunderts, wahrscheinlich aus den üblichen Verkäufen auf dem Wochenmarkt.

Der Christkindlesmarkt beginnt jedes Jahr am Freitag vor dem ersten Adventssonntag mit dem Eröffnungsprolog des Christkindes auf der Empore der Nürnberger Frauenkirche und endet am 24.Dezember, außer dieser fällt auf einen Sonntag. Der Prolog wurde 1948 von Friedrich Brüger verfasst und hat sich im Laufe der Jahre nur leicht verändert. Jedoch beginnt er immer noch mit denselben Worten: „Ihr Herrn und Fraun, die Ihr einst Kinder wart, Ihr Kleinen, am Beginn der Lebensfahrt, ein jeder, der sich heute freut und morgen wieder plagt: Hört alle zu, was Euch das Christkind sagt!"

Seit 1962 wird das Christkind durch eine Nürnbergerin zwischen 16 und 19 Jahren gespielt, die jeweils auf zwei Jahre gewählt wird. Davor wurde es von den Schauspielerinnen Sophie Keeser und Irene Brunner dargestellt. 

Das Angebot der Buden ist ganz bewusst traditionell gehalten. So findet man neben Nürnberger Lebkuchen, Früchtebrot, Krippen, Christbaumschmuck und Spielzeug, natürlich auch Glühwein und Nürnberger Bratwürste. Auch künstliche Tannenzweige und eine andauernde Musikbeschallung in den Buden sind verboten. Eine besondere Spezialität ist der „Nürnberger Zwetschgenmännle". Das sind kleine Figuren aus getrockneten Pflaumen, die auch ein beliebtes Mitbringsel für die Lieben zu Hause sind.

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Bildrechte:
Congress- und Turismus-Zentrale Nürnberg,
Verkehrsverein Nürnberg e.V.
Postfach 4248, D-90443 Nürnberg;
Tel. +49 911 23360, Fax +49 911 2336166;
http://www.tourismus.nuernberg.de
E-Mail: tourismus@nuernberg.de

Fotograph: Uli Kowatsch

 

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