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Eberhard Brecht

Zerstörte Lebenswelten
Juden in Quedlinburg 1933–1945

Eberhard Brecht schildert das Leben und Leiden von Juden in der Kleinstadt Quedlinburg vor und während der NS-Diktatur. Glaube und Rituale wurden gelebt, ohne dass sich die Juden der Stadt in einer Parallelgesellschaft bewegten. Im Gegenteil: Gläubige wie zum Protestantismus konvertierte Juden trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt bei. Diese Integration löste sich nach 1933 mit der antisemitischen Propaganda, den Nürnberger Gesetzen und anderen Einschränkungen von persönlicher Freiheit sowie den Ausschreitungen gegen Juden und ihre Geschäfte, insbesondere in der Pogromnacht 1938, auf.

Kreuzweg von Elisabeth nach St. Getreu

Kreuzweg von Elisabeth nach St. Getreu

Werner Schwanfelder

Gerühmt, der älteste Kreuzweg zu sein

Er ist der älteste vollständig erhaltene Kreuzweg Deutschlands. Datiert auf 1503, bestehend aus sieben Stationen zwischen der Elisabethenkirche in der Sandstraße und St. Getreu. Zu verdanken ist er Heinrich Marschalk von Rauheneck. Der Überlieferung nach befand er sich auf einer Wallfahrt in Jerusalem und hat vor Ort die Entfernung zwischen den Stationen in Schritten notiert. In Bamberg hat er den Kreuzweg umgesetzt. Er war das letzte Mitglied eines Rittergeschlechts (von Rauheneck) mit einer Stammburg in Vorbach. Zu seinem Tod 1550 war er ohne Kinder und Familie, so starb das Geschlecht aus und die Burg verfiel bald darauf.

Weitere Informationen:

Kreuzweg von Elisabeth nach St. Getreu

Beginn: St. Elisabeth, Obere Sandstraße

Ende: St. Getreu, St.-Getreu-Straße

96049 Bamberg

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Textquelle:

Schwanfelder, Werner: Bamberg: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2015.

Bildquelle:

Ebd.

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Obere Sandstraße 29
96049 Bamberg

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