Bayern-Lese

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Rüdiger Fikentscher (Hg.)
Tausch- und Geldkulturen in Europa
Sachbuch
mdv aktuell, Bd. 15

Die Autorinnen und Autoren geben Antworten auf Fragen, die nach dem Umgang mit Geld und seinen verschiedenen Erscheinungsformen immer wieder neu auftauchen. Die Beiträge des Buches spannen dabei den Bogen von den Tauschsystemen in vorchristlicher Zeit bis zu den Bitcoins der Gegenwart. Ein frühneuzeitliches Kerbholz wird ebenso behandelt wie Goethes Finanzierung seiner Italienreise. Kopfschütteln erzeugt noch heute die erste bekannte Spekulationsblase, der »Tulpenwahn« in den Niederlanden.

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Sommerach

Sommerach

Werner Rosenzweig

Sanfte Weinhügel am Fluss

„Ort an der Sonnenseite eines Flusses.“ So lautet die Bedeutung des heimeligen Weinortes an der Mainschleife. Innerhalb der 500 Jahre alten Befestigungsanlage hat der Ort seine beeindruckende barocke Kulisse bis heute bewahrt. Im Jahr 1084 wird Sommerach erstmals urkundlich erwähnt. Seitdem ist der Weinanbau die Existenzgrundlage der heute rund 1.400 Einwohner. Es waren, wie auch in der näheren Umgebung, die Benediktinermönche des nahen Klosters Münsterschwarzach, welche an der Kultivierung und Verbreitung der Weinanbauflächen maßgeblich mitgewirkt haben.

Gemeinde Sommerach

97334 Sommerach

www.sommerach.de

*****

Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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