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Maximilian Schochow

Zwischen Erziehung, Heilung und Zwang
Geschlossene Venerologische Einrichtungen in der SBZ/DDR
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einer Reihe von Neuregelungen im Umgang mit krankheitsverdächtigen und geschlechtskranken Personen, die bis weit in die DDR wirkten. Die Selbstbestimmung betroffener Personen wurde eingeschränkt, die Rechte der Gesundheitsbehörden erweitert, und mit dem Fürsorgeheim für Geschlechtskranke wurde ein vollkommen neuer Typ einer totalen Institution in Deutschland eingeführt. Angelehnt an das sowjetische Modell der Prophylaktorien sollten zwangseingewiesene Personen in den Fürsorgeheimen isoliert, therapiert und durch Arbeit erzogen werden.

Die Umsetzung dieser Neuregelungen in der Praxis wird an den Beispielen des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Schloss Osterstein in Zwickau, des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Leipzig-Thonberg und der geschlossenen Venerologischen Station Leipzig-Thonberg gezeigt.

Volkach

Volkach

Werner Rosenzweig

Volkach, historische Stadt am Main

Volkach, eines der vielen Weinstädtchen am Main ist nicht nur wegen seiner Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“ bekannt. Auch die kleine, schnuckelige Altstadt lädt zum Verweilen ein. Da sind vor allem das Alte Rathaus mit seiner Außentreppe und dem Verkünder-Erker, der 1480 erbaute Marktbrunnen und das Gasthaus Behringer, ein beeindruckendes altes Bürgerhaus mit reichem Fachwerk. Überragt wird die Stadt von dem 54 Meter hohen Turm der Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus, deren Baubeginn 1413 war und sich bis zum 18. Jahrhundert hinzog. Sie glänzt mit Barockaltären und Rokokostuck aus dem 18. Jahrhundert. In der Klostergasse liegt das Kloster der Franziskanerinnen. Es war vormals Areal der Castellschen Stadtburg. In der Hauptstraße 31 ist das 1605 erbaute fürstbischöfliche Amtshaus zu bewundern, welches von Valentin Echter von Mespelbrunn erbaut wurde. Damit nicht genug. In der Unteren Vorstadt, einst eine Fischersiedlung, betritt man Volkach durch das historische Untere Tor aus dem 13. Jahrhundert. Zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten sind hier noch gar nicht aufgeführt, wie der Gänseplatz, das Schelfenhaus, das Bürgerspital, die Kirche St. Michael, der Obere Markt, das Obere Tor, die Alte Würzburger Amtskellerei, oder die Alte Lateinschule. Auch die Vogelsburg, einst eine prähistorische Wehranlage, oder die Hallburg, heute ein Weinrestaurant mit Biergarten, etwas außerhalb, sind einen Besuch wert.

Weitere Informationen:

Adresse:

Kath. Kirche St. Bartholomäus

Kirchgasse 2

97332 Volkach

*****

Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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