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Eberhard Klöppel

Das Mansfelder Land 1974–1989
Bildband
Mit einem Text von Michael Birkner

Kaum ein Bildreporter hat so intensiv das Geschehen im Mansfelder Land beobachtet wie Eberhard Klöppel. Er begann schon früh zu fotografieren. In seinem Archiv gibt es Tausende Fotos vom Leben in seiner Heimat. Aber wichtigstes Thema waren für ihn Bergbau und Hütten – und vor allem die Menschen, die dort arbeiteten.

Klöppels Fotos zeigen nicht die vermeintliche Tristesse und Resignation, sondern vermitteln Leben. Nie agiert er als Regisseur, sondern konsequent als Beobachter, als Dokumentarist seiner Zeit. Er zeigt, wie es war in diesen Jahren im Mansfelder Land: Ob es der Umzug der Ausgezeichneten am 1. Mai ist, die Hochzeit mit Dreimannkapelle und den tanzenden Gästen, der von Frauen in Kittelschürzen umringte Kosmonaut Sigmund Jähn bei der Autogrammstunde, das Leben in der Mittelstraße in Helbra, das »Dreckschweinfest« der Grunddörfer zu Pfingsten oder auch der Wiesenmarkt in Eisleben.

Lohr am Main

Lohr am Main

Werner Rosenzweig

Märchenhafte Stadt am Main

Fast jeder kennt sie: Maria Sophia Margaretha Catharina Freifräulein von Erthal, besser bekannt unter dem Namen Schneewittchen. Im Juni 1725 wurde sie im Lohrer Schloss geboren und die Gebrüder Grimm verhalfen ihr zu Weltruhm. Natürlich vermarktet die Stadt das bekannte Märchen touristisch. Doch auch ohne Schneewittchen ist Lohr am Main eine märchenhafte Stadt. Es gilt als „Tor zum Spessart“. Geschichte „riecht“ man hier quasi an jeder Ecke. Dafür sorgt auch der Altstadtrundgang, der zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt führt. Acht Stationen empfiehlt die Stadt ihren Gästen, die da sind: Der Kirchplatz, die Kreuzung Hauptstraße, Turmstraße und Lohrtorstraße, der Marktplatz, der Schlossplatz, das „Obere Tor“, das Gerber- und Färberviertel, die Schiffer- und Fischervorstadt und schließlich die Jahnstraße mit der Schneewittchen-Bronzeskulptur. An jeder dieser Stationen gibt es Aufregendes und Historisches zu entdecken, schließlich hat Lohr bereits seit dem Jahr 1333 Stadtrecht. Und wer bei der eigenen Erkundung noch immer zu wenig über Lohr erfährt, der sollte den Rundgängen des „Lohrer Waschweibs“, der Lohrer „Bäckermeistersfrau“, oder dem Lohrer Nachtwächter folgen. Und wenn es mal regnet? Auch nicht so schlimm. Das Spessartmuseum im Schloss, das Isolatorenmuseum im alten Trafohäuschen und das Schulmuseum im Ortsteil Sendelbach bieten ebenfalls viel Sehens- und Wissenswertes.

Weitere Informationen:

Adresse:

Schloss Lohr/Spessartmuseum

Schloßplatz 1

97816 Lohr am Main

Tel.: 09353 7932399

Internetauftritt:

http://spessartmuseum.de/


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Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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Schloßplatz 1
97816 Lohr am Main

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