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Eberhard Brecht

Zerstörte Lebenswelten
Juden in Quedlinburg 1933–1945

Eberhard Brecht schildert das Leben und Leiden von Juden in der Kleinstadt Quedlinburg vor und während der NS-Diktatur. Glaube und Rituale wurden gelebt, ohne dass sich die Juden der Stadt in einer Parallelgesellschaft bewegten. Im Gegenteil: Gläubige wie zum Protestantismus konvertierte Juden trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt bei. Diese Integration löste sich nach 1933 mit der antisemitischen Propaganda, den Nürnberger Gesetzen und anderen Einschränkungen von persönlicher Freiheit sowie den Ausschreitungen gegen Juden und ihre Geschäfte, insbesondere in der Pogromnacht 1938, auf.

Kloster St. Michael

Kloster St. Michael

Werner Rosenzweig

Bollwerk gegen die Heiden

Das ehemalige Benediktinerkloster, hoch über der Stadt auf einem Ausläufer des Steigerwalds gelegen, ist fast so alt wie das Bistum selbst. Seine Gründung im Jahr 1015 beruhte auf einer Anweisung Kaiser Heinrichs II., seinerzeit Kämpfer gegen das noch vorhandene Heidentum in der Region. Erzengel Michael, Vorreiter im Kampf gegen die Heiden, gab dem Kloster seinen Namen. Die mauerbewehrte Klosterarchitektur verschwand, als die Klostergebäude ab dem Jahr 1696 von Johann Leonard Dientzenhofer barockisiert wurden. Heute genießt man vom Rosengarten einen herrlichen Blick auf das Kloster.

Weitere Informationen:

Adresse:

Michelsberg 10

96049 Bamberg

Internetauftritt: https://www.bamberg.info/poi/

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Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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