Bayern Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.bayern-lese.de
Unser Leseangebot

Wendelin Bottländer

Bunt und Grau
Ost-Berlin 1980 bis 1983
Mit einem Text von Bernd Lindner
Bildband

Der Blick durch die Kamera eines westdeutschen Fotografen

Ein Rheinländer in Ost-Berlin – von 1980 bis 1983 fotografierte Wendelin Bottländer auf mehreren Reisen in die damalige Hauptstadt der DDR, den östlichen Teil der Spreemetropole, ihren Alltag zwischen dezenter Farbigkeit und tristem Grau, zwischen postuliertem Fortschritt und tatsächlichem Stillstand und Verfall. Es gelingen ihm einzigartige und – beim bevorstehenden Grenzübertritt auf der Rückfahrt – gewagte Porträts einer urbanen Landschaft wie Detailstudien eines Alltags, der längst historisch ist. Ursprünglich für den Abdruck in Zeitschriften gedacht, liegen nun viele dieser besonderen Aufnahmen in diesem Band in Erstveröffentlichung vor.

Kloster Banz

Kloster Banz

Werner Rosenzweig

Wo heute (manchmal) die CSU tagt

Gegenüber der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, auf der anderen Seite des Maintals, steht auf dem Banzberg das ehemalige Benediktinerkloster Banz. Einst stand auf der Anhöhe eine stark befestigte Burg, welche den Markgrafen von Schweinfurt gehörte und die Gräfin Alberada von Banz von ihrem Vater Burggraf Otto III. von Schweinfurt erbte. Als Graf Hermann von Habsberg, Alberadas Ehemann bei einem Turnier, welches die Kirche vorher verboten hatte, verstarb, stiftete seine Frau die Burg 1069 zur Gründung eines Benediktinerklosters an das Bistum Bamberg. Nach dem Tod der Gräfin verfiel das Kloster zusehends. Erst Bischof Otto I. von Bamberg erneuerte die Anlage und besetzte sie mit Mönchen. Im Jahr 1505 brannte das Kloster bis auf die Grundmauern nieder. Der Bauernkrieg (1525) und der Dreißigjährige Krieg gestalteten den Wiederaufbau als äußerst schwierig, war das Obere Maintal doch Durchzugsgebiet der kaiserlichen als auch der schwedischen Truppen. Erst unter Leonhard und später Johann Dientzenhofer wurde ab 1698 mit Elan am Wiederaufbau im Stil des süddeutschen-böhmischen Barocks gearbeitet. Im Jahr 1719 wurde die Klosterkirche geweiht. Mit der Säkularisation ging die Bedeutung des Klosters allerdings ihrem Ende entgegen. Im Jahr 1803 wurde die Benediktinerabtei endgültig aufgelöst. Man erwog den Abbruch. Doch 1814 erwarb sie Herzog Wilhelm als Sommerresidenz.

Weitere Informationen:

Inernetauftrittt: https://www.bad-staffelstein.de/de/wGlobal/content...


Öffnungszeiten:

Mo - Fr9:00 - 17 Uhr
Sa /Sogeschlossen


*****

Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Basilika Vierzehnheiligen
von Werner Rosenzweig
MEHR
Münter-Haus am Staffelsee
von Klaus-Werner Haupt
MEHR
Altes Rathaus Schweinfurt
von Werner Rosenzweig
MEHR
Chammünster
von Mia Brettschneider
MEHR
Würzburger Dom
von Werner Rosenzweig
MEHR

Kloster Banz


96231 Bad Staffelstein

Detailansicht / Route planen

Werbung:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen