Bayern-Lese

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Michael Pantenius

Die Weinstraße Saale-Unstrut
Mit der Weinroute an der Weißen Elster und der Weinstraße Mansfelder Seen
Reiseführe

Als Weinliebhaber muss man nicht immer Richtung Süden fahren, um an gute Tropfen zu gelangen. Mitten in Sachsen-Anhalt finden sich Weinstandorte mit jahrhundertealter Tradition, kann man in einer landschaftlich schönen, an historischen Bauten reichen Umgebung erlesene Kreszenzen genießen.

In neun detailliert beschriebenen Touren lädt Autor Michael Pantenius dazu ein, die Weinstraße Saale-Unstrut – mit der Weinstraße Mansfelder Seen und der Weinroute an der Weißen Elster – kennenzulernen. Der reich bebilderte und mit Karten versehene Reiseführer enthält neben den Routenvorschlägen zu den lokalen Weingütern und Sehenswürdigkeiten ein Wein-ABC, Hinweise auf regionale Feste sowie Tipps zur Übernachtung und Gastronomie.

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Kloster Banz

Kloster Banz

Werner Rosenzweig

Wo heute (manchmal) die CSU tagt

Gegenüber der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, auf der anderen Seite des Maintals, steht auf dem Banzberg das ehemalige Benediktinerkloster Banz. Einst stand auf der Anhöhe eine stark befestigte Burg, welche den Markgrafen von Schweinfurt gehörte und die Gräfin Alberada von Banz von ihrem Vater Burggraf Otto III. von Schweinfurt erbte. Als Graf Hermann von Habsberg, Alberadas Ehemann bei einem Turnier, welches die Kirche vorher verboten hatte, verstarb, stiftete seine Frau die Burg 1069 zur Gründung eines Benediktinerklosters an das Bistum Bamberg. Nach dem Tod der Gräfin verfiel das Kloster zusehends. Erst Bischof Otto I. von Bamberg erneuerte die Anlage und besetzte sie mit Mönchen. Im Jahr 1505 brannte das Kloster bis auf die Grundmauern nieder. Der Bauernkrieg (1525) und der Dreißigjährige Krieg gestalteten den Wiederaufbau als äußerst schwierig, war das Obere Maintal doch Durchzugsgebiet der kaiserlichen als auch der schwedischen Truppen. Erst unter Leonhard und später Johann Dientzenhofer wurde ab 1698 mit Elan am Wiederaufbau im Stil des süddeutschen-böhmischen Barocks gearbeitet. Im Jahr 1719 wurde die Klosterkirche geweiht. Mit der Säkularisation ging die Bedeutung des Klosters allerdings ihrem Ende entgegen. Im Jahr 1803 wurde die Benediktinerabtei endgültig aufgelöst. Man erwog den Abbruch. Doch 1814 erwarb sie Herzog Wilhelm als Sommerresidenz.

Weitere Informationen:

Inernetauftrittt: https://www.bad-staffelstein.de/de/wGlobal/content...


Öffnungszeiten:

Mo - Fr9:00 - 17 Uhr
Sa /Sogeschlossen


*****

Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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