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Hans-Henning Paetzke
Heimatwirr
Roman

Von Angepassten und Unangepassten

Ein Mann verlässt Familie und Geliebte, um sich in West-Deutschland als literarischer Übersetzer zu etablieren. Schließlich holt er seine Frau Gizella und seinen Sohn Bence nach, der als Neunjähriger bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Plötzlich taucht Rosa, die Tochter seiner Geliebten, auf, die aus einem Ostberliner Kinderheim kommt und auf der Suche nach ihrem Vater ist. Sie beginnt Bences Platz einzunehmen und entwickelt sich zum Störfaktor …
In seinem neuen Roman lässt Hans-Henning Paetzke das autobiografische Moment in den Vordergrund treten, das sich mit dem Leben der anderen verbindet – von kommunistischen Tätern und Opfern aus Ungarn und der untergegangenen DDR, von Spitzeln und Bespitzelten, von Angepassten und Unangepassten.

Schloss Mespelbrunn

Schloss Mespelbrunn

Werner Rosenzweig

Das Schloss der Familie Echter

Der Sage nach war der Mainzer Erzbischof Johann II. von Nassau Anfang des 15. Jahrhunderts auf Hirschjagd in den dunklen Wäldern des Spessarts unterwegs. Begleitet wurde er von seinem treuen kurfürstlichen Forstmeister Hamman Echter. Während der stundenlangen Hatz waren ihre Wasservorräte längst zur Neige gegangen und der Fürstbischof war am Ende seiner Kräfte. Fürsorglich trug ihn sein Bediensteter zu einer frischen Quelle, wo sich der Bischof erholte. Voller Dank schenkte ihm der Geistliche den „Platz zu Espelborn“, wo ein kleines, unbefestigtes Häuschen stand. Die Zeiten damals waren nicht ungefährlich, denn wilde Horden von räuberischen Hussiten durchzogen die dichten Wälder. Auch deshalb zog Echters Sohn einen Wassergraben um das Haus und befestigte es mit Mauern und Türmen. Doch erst der Echter’sche Nachkomme Peter Echter von Mespelbrunn und seine Frau Gertraud von Adelsheim bauten das Anwesen bis 1569 zu einem Renaissanceschloss aus und gaben ihm sein heutiges Aussehen. Rund 100 Jahre nach Peter Echters Tod erlosch die männliche Linie der Echters. Maria Ottilia, die letzte Echterin heiratete 1648 Philipp Ludwig von Ingelheim aus dem Rheingau. Sie durften Namen und Wappen der Familien zusammenführen und nennen sich noch heute „Grafen von Ingelheim genannt Echters von und zu Mespelbrunn“.

Weitere Informationen:

Tel.: 06092 269

http://www.schloss-mespelbrunn.de/start.html


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Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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Schloßallee
63875 Mespelbrunn

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