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Eberhard Klöppel

Das Mansfelder Land 1974–1989
Bildband
Mit einem Text von Michael Birkner

Kaum ein Bildreporter hat so intensiv das Geschehen im Mansfelder Land beobachtet wie Eberhard Klöppel. Er begann schon früh zu fotografieren. In seinem Archiv gibt es Tausende Fotos vom Leben in seiner Heimat. Aber wichtigstes Thema waren für ihn Bergbau und Hütten – und vor allem die Menschen, die dort arbeiteten.

Klöppels Fotos zeigen nicht die vermeintliche Tristesse und Resignation, sondern vermitteln Leben. Nie agiert er als Regisseur, sondern konsequent als Beobachter, als Dokumentarist seiner Zeit. Er zeigt, wie es war in diesen Jahren im Mansfelder Land: Ob es der Umzug der Ausgezeichneten am 1. Mai ist, die Hochzeit mit Dreimannkapelle und den tanzenden Gästen, der von Frauen in Kittelschürzen umringte Kosmonaut Sigmund Jähn bei der Autogrammstunde, das Leben in der Mittelstraße in Helbra, das »Dreckschweinfest« der Grunddörfer zu Pfingsten oder auch der Wiesenmarkt in Eisleben.

Hohes Schloss Füssen

Hohes Schloss Füssen

Werner Rosenzweig

Sommerresidenz der Fürstbischöfe

Auf dem Bergsporn, dem heutigen Schlossberg, auf dem das Hohe Schloss über die Stadt Füssen wacht, stand bis in das späte 5. Jahrhundert hinein ein spätrömisches Kastell. Nachdem Füssen die Stadtrechte erhalten hatte, begann dort der bayerische Herzog Ludwig der Strenge im Jahr 1291 mit dem illegalen Bau einer Burg. Dem Augsburger Bischof missfiel dieses Gebaren aufs Äußerste und er erwirkte, dass die Bauarbeiten eingestellt wurden. 1322 erwarb er selbst den Schlossberg und ließ die unvollendete Burg zum Sitz eines Pflegamtes ausbauen. Es dauerte mehr als 150 Jahre, bis weitere Baumaßnahmen ergriffen wurden. Bischof Friedrich II. von Zollern war es, der die Burg zwischen 1489 und 1504 zu einem prächtigen, repräsentativen und trutzigen Burgschloss ausbauen ließ, welches von den Augsburger Bischöfen gerne als Sommerresidenz genutzt wurde. Sein heutiges Erscheinungsbild geht auf diese Erweiterungsbauten zurück. Im 17. Jahrhundert wurden unter Fürstbischof Johann Christoph von Freysberg zwar weitere Umbauten vorgenommen, die betrafen allerdings nur die Innenausstattung. Im Rahmen der Säkularisation ging das Eigentum an dem Schloss auf den bayerischen Staat über. Heute beherbergt die Anlage unter anderem ein Museum mit der Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlung.

Weitere Informationen:

Hohes Schloss Füssen

Magnusplatz 10

87629 Füssen

https://stadt-fuessen.org/

*****
Textquelle:

Rosenzweig, Werner: Romantische Straße: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Rosenzweig, Werner, entnommen ebd.

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Magnusplatz 10
87629 Füssen

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