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Gabriel Machemer
Die Heimkehr der Hütchenspieler
Ein Kolportageroman

Der Student G. hat sich auf einem alten Fabrik­gelände in einer verfallenen Villa eingenistet. Dort muss er sich nicht nur mit der einsturzgefährdeten Decke, sondern auch mit dem Pächter herumschlagen. Doch G. weiß: Um seinen Lebenstraum zu erfüllen, muss er verharren und die widrigen Umstände aushalten. Nur so kann er ein Kulturzentrum errichten und seine eigene Diskothek eröffnen. Mit Witz und Ironie nimmt Gabriel Machemer in seinem neuen Roman menschliche Schwächen ins Auge. Sein Blick gilt den Kleinigkeiten, dem Unbeständigen, Ungewissen, in das er seine Charaktere schickt.

Kloster Ebrach

Kloster Ebrach

Werner Rosenzweig

Gotik im Steigerwald

Die Abteikirche des Klosters Ebrach sei der großartigste frühgotische Bau Deutschlands, behauptet das Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Gegründet wurde die ehemalige Klosteranlage vor mehr als 900 Jahren von in Frankreich lebenden Benediktinermönchen, welche sich ein gottesgläubiges, einfaches Leben ohne Glanz und Gloria vorgenommen hatten. Die damalige Prachtentfaltung in der katholischen Kirche lehnten sie ab. So gründeten sie den Reformorden der Zisterzienser. Das Kloster Ebrach war nach dem Kloster Kamp das zweite Zisterzienserkloster, welches in Deutschland gegründet wurde. Doch das angestrebte Kargheitsprinzip ließ sich nicht dauerhaft durchhalten, wie man heute sieht. Während des 17./18. Jahrhunderts entwickelte sich eine erneute herrschaftliche Prachtentfaltung. Immer noch beeindruckend ist die Architektur der ehemaligen Abteikirche mit einer Länge von knapp 88 Metern. Das Querschiff misst mehr als 49 Meter. Auffälligstes und bekanntes Merkmal der Kirche ist die um 1280 entstandene 7,6 Meter breite Rose an der Westfassade der Kirche im Aussehen eines 20-strahligen Sterns. Ganz besonders überraschen die Innenräume mit einer nie vermuteten Prachtentfaltung. Reich verzierte Kirchendecken, eine Vielzahl an Säulen, Marmor, eine Farbgebung in Weiß und Gold vermitteln den Eindruck von unsäglichem Reichtum, bis hin zur Verschwendungssucht.

Weitere Informationen:

Adresse:

Eh. Kloster Ebrach

Marktplatz 2

96157 Ebrach

Tel.: 09553 92200

(Buchung von Führungen)


*****

Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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