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Wolfgang Hirschmann/Adrian La Salvia (Hg.)
Musik im Dessau-Wörlitzer Gartenreich
Sachbuch

Der Klang des Gartenreichs

Die wissenschaftliche Erschließung des Dessau-Wörlitzer-Kulturkreises war lange auf die heute noch zu besichtigenden Zeugnisse der Architektur und Gartenkunst konzentriert. Das 250-jährige Bestehen der Dessauer Hofkapelle/Anhaltischen Philharmonie 2016 bot den Anlass, sich dem immateriellen musikalischen Kulturerbe des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs im Rahmen der Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission zu nähern.
Die Beiträge des Bandes versammeln die Ergebnisse der Tagung und zeigen, dass die Kenntnis der Dessau-Wörlitzer Musiklandschaft des 18. Jahrhunderts einen substanziellen Beitrag zur Erforschung der europäischen Aufklärung und Empfindsamkeit zu leisten vermag. Die opulente Ausstattung des Bandes mit vielen Abbildungen soll dabei helfen, ein lebendiges Bild der reichen Musik- und Theaterkultur der Epoche zu entwerfen.

Historischer Marktplatz Feuchtwangen

Historischer Marktplatz Feuchtwangen

Werner Rosenzweig

Der Festsaal Frankens

Als „Festsaal Frankens“ bezeichnete der Kunsthistoriker Georg Dehio den historischen Marktplatz in der Festspielstadt Feuchtwangen. Er ist Mittelpunkt des Stadtkerns. Mit dem ehemaligen Rathaus, den stattlichen Bürgerhäusern und den altertümlichen Fachwerkgebäuden hinterlässt er den Eindruck einer wunderbar anzusehenden, inszenierten Geschlossenheit. Schmuckstück des Platzes ist der still dahin plätschernde, 1727 erbaute barocke Röhrenbrunnen, auf dessen Brunnensäule sich die Göttin Minerva als Beschützerin des heimischen Gewerbes präsentiert. Die farbenprächtigen Wappen Brandenburgs und Württembergs sowie der Reichsadler und das Stadtwappen ergänzen das Ensemble. Genau wie Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber gehört auch Feuchtwangen mit seiner 1.200-jährigen Geschichte zu den historischen Städten des Romantischen Frankens. Aus einem fränkischen Königshof und dem Anfang des 8. Jahrhunderts erstmals erwähnten Kloster der Benediktiner, wurde Feuchtwangen 1197 ein Kollegiatstift. Um 1200 erhielt es den Status einer Reichsstadt. Doch 1379 übertrug der Bischof von Augsburg die Pflegschaft über das Stift an den Nürnberger Burggraf Friedrich V. Der wiederum verpfändete den erworbenen Besitz wenige Monate später an Karl IV. Der Status der Reichsstadt war damit für alle Zeiten passé.

Weitere Informationen:

Historischer Marktplatz Feuchtwangen

Marktplatz

91555 Feuchtwangen

http://www.marktplatz-feuchtwangen.de/17681

*****
Textquelle:

Rosenzweig, Werner: Romantische Straße: Die 99 besonderen Seiten der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Rosenzweig, Werner, entnommen ebd.

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Historischer Marktplatz Feuchtwangen

Marktplatz
91555 Feuchtwangen

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