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Hans-Henning Paetzke
Heimatwirr
Roman

Von Angepassten und Unangepassten

Ein Mann verlässt Familie und Geliebte, um sich in West-Deutschland als literarischer Übersetzer zu etablieren. Schließlich holt er seine Frau Gizella und seinen Sohn Bence nach, der als Neunjähriger bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Plötzlich taucht Rosa, die Tochter seiner Geliebten, auf, die aus einem Ostberliner Kinderheim kommt und auf der Suche nach ihrem Vater ist. Sie beginnt Bences Platz einzunehmen und entwickelt sich zum Störfaktor …
In seinem neuen Roman lässt Hans-Henning Paetzke das autobiografische Moment in den Vordergrund treten, das sich mit dem Leben der anderen verbindet – von kommunistischen Tätern und Opfern aus Ungarn und der untergegangenen DDR, von Spitzeln und Bespitzelten, von Angepassten und Unangepassten.

Teufelshöhle Pottenstein

Teufelshöhle Pottenstein

Werner Rosenzweig

Wo es von den Decken tropft

Die ganze „Fränkische Schweiz“ ist von Höhlen durchlöchert, wie ein Schweizer Käse. Mehr als tausend sollen es insgesamt sein. Eine davon, die Teufelshöhle, gilt als eine der größten und schönsten Schauhöhlen Deutschlands. Ungewöhnlich ist das Felsportal, welches bis zu 80 Meter tief in den Fels hineinragt. Das unterirdische System ist rund drei Kilometer lang. Etwa die Hälfte davon ist für Besucher erschlossen, die rund 400 Stufen überwinden müssen. Der tiefste Punkt, der Barbarossadom, liegt etwa 70 Meter unter der Erdoberfl äche. Vor circa 150 Millionen Jahren war die gesamte Fränkische Schweiz von einem flachen Meer bedeckt. Kalk und Sedimente lagerten sich am Meeresboden ab. Irgendwann hob sich die europäische Kontinentalplatte. Die entstandenen Verwerfungen waren mit kohlensäurehaltigem Wasser gefüllt, welches Dolomitund Kalkgestein aufl ösen konnte. In dem porösen Gestein entstanden große Hohlräume. Als diese austrockneten, drängte von oben kohlensäurehaltiges Regenwasser nach und löste aus dem Gestein Partikel aus Calcium und Magnesiumcarbonat (Kalk). Es tropfte von den Decken. Tropfsteine entstanden – ein Millimeter in 13 Jahren. So bildeten sich von der Decke herabhängende Stalaktiten und vom Boden aufsteigende Stalakmiten. Doch kaum jemand weiß, dass das abtropfende Wasser dem Rhythmus von Ebbe und Flut folgt.

Weitere Informationen:

Tel.: 09243 208

Internetauftritt: https://www.pottenstein.de/die-teufelshoehle


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Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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Teufelshöhle Pottenstein

B470
91278 Pottenstein

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