Bayern-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Bayern-Lese

Florian Russi
Symbolon
Europas Kinder auf Reisen
Roman

Reise durch den Kontinent – auf der Suche nach Harmonie und Frieden

Die Menschen und die Götter – vielleicht ist das ein Symbol für den ewigen Widerstreit, die Ambivalenz in der Welt. Zeus grämt schon lange die Ferne zwischen Göttlichkeit und Menschheit, das Auseinanderdriften der einstigen Harmonie. Deshalb schickt er zwei seiner Söhne von Kreta aus quer durch Europa, um eine Art Götter- und Menschentag an einem Ort des Friedens einzuberufen und so das Schicksal des Kontinents in ein glückliches zu wenden und die alte Einheit wiederherzustellen. Dafür braucht er die Hilfe all seiner Götterkollegen, die den verschiedenen Völkern Europas heilig sind … Ein nur ansatzweise antiker Plot – Verweise auf die unmittelbare Gegenwart sind unübersehbar.

Unser Leseangebot
Karlstadt

Karlstadt

Werner Rosenzweig

Wo das Schwedenmännle trompetet

Es wirkt alles sehr geordnet, beschaulich und schön anzusehen. Wir befinden uns in der Altstadt von Karlstadt und haben uns im Freien der Gaststätte „Alt-Franken“ niedergelassen. Die Rinderroulade mit Klößen schmeckt „wie bei Oma“, als plötzlich vom historischen Rathaus her eine Trompete erklingt. „Des Schwedemännle“, merkt der Wirt an und erzählt uns vom Wahrzeichen der Stadt, dem bunt bemalten, hölzernen Trompeter, in einer Nische am Treppengipfel des historischen Rathauses. „Er spielt das Landsknechtlied Vom Barette schwenkt die Feder“, erklärt er, „ab jetzt alle zwei Stunden, bis 20 Uhr.“ Unser erster Eindruck bestätigt sich: Hier ist die Zeit stehengeblieben. Wie ein Schachbrett ist die Altstadt aufgeteilt. Geradlinige, saubere Gassen mit schmucken Fachwerkhäuserzeilen, verträumten Plätzen, Türmen und Toren und mitten drin das historische Rathaus aus dem Jahr 1422 mit seinem Glockentürmchen auf dem First. Von hier aus führt die Maingasse hinunter zum Maintor am Fluss, wo gegenüber auf dem Burgberg die Ruine der Karlsburg herab grüßt. Bereits um das Jahr 600 begann die erste Befestigungsphase durch ein Graben- und Wallsystem. Der Ausbau ging weiter bis um das Jahr 1200 herum. Im Bauernkrieg 1525 wurde sie zerstört. Doch Karlstadt hat noch mehr zu bieten: Viele Türme, und nicht zu vergessen den Karlstadter Frankenwein.

Weitere Informationen:

Adresse:

Rathaus

Marktplatz 1

97753 Karlstadt

Internetauftritt: www.karlstadt.de


*****

Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Iphofen
von Werner Rosenzweig
MEHR
Coburg
von Isabell Meseck
MEHR
Seßlach
von Werner Rosenzweig
MEHR
Ansbach
von Werner Rosenzweig
MEHR

Karlstadt

Marktplatz 1
97753 Karlstadt

Detailansicht / Route planen

Werbung:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen