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Natalie Gutgesell
Dora Hitz
Fränkische Künstlerin, rumänische Hofmalerin, europäische Avantgardistin
Ausstellungskatalog

Dora Hitz (1856–1924) gehörte als Protagonistin der Avantgarde zu den führenden Impressionistinnen Europas. Als erste Hofmalerin Rumäniens war sie der Königin, der international berühmten Schriftstellerin Carmen Sylva, eine enge Vertraute. Die Karriere der Künstlerin begann bereits in früher Kindheit als Tochter eines Zeichenlehrers in Mittelfranken. Ab ihrem dreizehnten Lebensjahr studierte sie in München und später in Paris am Montmartre. Sie lebte und arbeitete in der Bretagne, in London, in Dresden und schließlich vor allem in Berlin, wo sie den Gründungsmitgliedern der Secession angehörte. Zahlreiche Persönlichkeiten der Kunst, Literatur und Wirtschaft zählten zu ihrem Freundeskreis.
Der Großteil ihrer Werke befindet sich heute in Privatbesitz. Schloss Peleș in Rumänien beherbergt mit zehn Wandmalereien die umfangreichste Sammlung an Werken der Künstlerin weltweit. Der Gemäldezyklus wird zum ersten Mal in seiner Gesamtheit und seinem Entstehungskontext veröffentlicht.

Königsberg

Königsberg

Werner Rosenzweig

Einmaliges Königsberg i. Bayern

In der historischen Altstadt, die insgesamt unter Denkmalschutz steht, verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart zu einem einzigartigen Ensemble. Bereits um 750 wurde auf dem Gebiet der Vorstadt ein Karolinger Hof gegründet. Im Jahr 935 wird „Künsberg“ erstmals erwähnt. Nachdem Kaiser Friedrich Barbarossa im 12. Jahrhundert auf dem Schlossberg eine Reichsburg errichten ließ, entsteht darunter ab 1180 eine Siedlung, welche den Namen der Burg erhält. Das heutige Stadtbild mit seinen engen Gassen und stillen Winkeln entstand im 14. Jahrhundert. Auch Königsberg wurde nicht vom Dreißigjährigen Krieg verschont und fast völlig zerstört. Um das Jahr 1700 begann der Wiederaufbau. Aus dieser Zeit stammen die meisten prachtvollen Fachwerkbauten, welche der Stadt heute ein so harmonisches Stadtbild verleihen. Jedes dieser Häuser hat seine eigene Geschichte. Königsberg ist ein Ort zum Wohlfühlen. Hier ist Geschichte noch mit Händen, Augen und Sinnen greifbar. Das Rathaus zum Beispiel stammt ursprünglich aus dem Jahr 1456. 1605 wird es mit einer Rolandstatue versehen, um den kaiserlichen Ursprung des Ortes zu verdeutlichen. Der Salzmarkt, eine schmucke Fachwerkhäuserzeile, war Handelsplatz mit Waren aus Thüringen. Diverse Marktplätze und die gotische Marienkirche sind weitere Sehenswürdigkeiten der kleinen Stadt.

Weitere Informationen:

Adresse:

Rathaus und Marktbrunnen

Marktplatz 7

97486 Königsberg in Bayern

www.koenigsberg.de

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Text - und Bildquelle

Rosenzweig, Werner: Franken: Die 99 besonderen Orte der Region, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2018.

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97486 Königsberg in Bayern

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